
Howdy, so wird man auch auf der neuen Bedienoberfläche vorn WordPress begrüßt. Nach dem letzten großen Update der Oberfläche bei WordPress 2.5, also gar nicht so lange her, hat man sich entschieden mit WordPress 2.7 ein komplett neues Bedienkonzept einzuführen, welches den Umgang mit WordPress einfacher, aber vor allem schneller machen soll.
Schneller, weil man die Zahl der notwendigen neuen Seiten minimiert hat. Vorher war es nötig über Untermenus auf eigenen Seiten an andere Menus ranzukommen, jetzt geht alles schneller über schlanke Menus zum Ausklappen. (Siehe links) Die Menüs sind deshalb auch nicht mehr wie vorher oben angeordnet, sondern seitlich, was die Oberfläche auf meinem kleinen Bildschirm (1024×768) etwas beengt aussehen lässt. Zwar lassen sich die Menus auch seitlich einklappen, sodass nur noch die Icons angezeigt werden, aber trotzdem ist der “Arbeitsbereich” rechts davon kleiner geworden, als in den Vorgängerversionen.
Beta eben, denn in WordPress 2.7 merkt man, dass das Programm noch nicht ganz fertig ist. An einigen Ecken wird noch das alte Design sichtbar, so zum Beispiel im Flash Uploader, oder beim Speichern von Beiträgen, wo oben noch die alte Leiste “Post saved” noch nicht ganz in das neue Konzept passt. (Sie überlappt mit den “Screen Options”.
Auch die Verschiebung der Boxen auf der gesamten Oberfläche läuft noch etwas hakelig, aber das war auch bei WordPress 2.5 (Anordnung von Widgets) so und wurde erst mit WordPress 2.6 behoben.
Zum produktiven Einsatz? Wohl eher noch nicht, denn es handelt sich noch um eine Beta, wer also einen “professionellen” Blog betreibt, der sollte auf die finale Version von WordPress 2.7 warten. Zum Testen (lokal oder im Web) lohnt es sich aber allemal einen Blick auf die Beta und die Neuerungen in 2.7 zu werfen.